Gebrauchte Software?

Der Trend zur Nachhaltigkeit und somit zur Nutzung von Second-Hand-Ware macht auch vor Software nicht halt. Nicht jeder braucht immer die neuesten Updates und Features (ich schon 😉), nicht jeder reizt den Umfang der in der erworbenen Lizenz enthaltenen Features tatsächlich aus. Eine Alternative bietet hier der Ankauf von Gebrauchtsoftware. Und hier heißt es gleichzeitig: Vorsicht walten lassen!

Nicht alle am Markt erhältlichen Gebrauchtlizenzen sind legal. Die Kunden zweier großer Anbieter bekamen das nun zu spüren, nachdem Microsoft sich gegen den Wildwuchs im Handel erfolgreich gewehrt hat – die Händler stehen vor der Insolvenz. Das Internet ist voll mit Berichten darüber Keine so gute Idee also?

So streng sollten Sie das nicht sehen. Es spricht ja doch einiges dafür, Software gebraucht zu kaufen – Kostenersparnis, nachhaltige Nutzung, … Nur: worauf müssen Sie achten? Vor allem ist wichtig, dass die Transfer-Kette nachvollziehbar ist und der Vorbesitzer nachweislich auf die Lizenznutzung verzichtet. Denn sonst gibt es plötzlich zwei Nutzer einer einzigen Lizenz – und dann hat derjenige, der nicht das Original erworben hat, im Zweifelsfall das Nachsehen. Es heißt also, sich den Anbieter gründlich auszuwählen, damit alles klappt.

Falls Sie sich wirklich überlegen, eine Gebrauchtlizenz zu erwerben, so überlegen Sie gut, ob der Verkäufer tatsächlich seriös ist. Auf der Homepage lassen sich ausreichend Hinweise finden Das Unternehmen USC z.B. wirbt damit, nur nach den BGH, EuGH und Microsoft Auditvorgaben zu handeln, die Liste der Referenzkunden liest sich vertrauenerweckend, die Hintergründe werden ausführlich erklärt; ähnliche Unternehmen garantieren leicht andere Kriterien. Machen Sie sich jedenfalls ein genaues Bild, und greifen Sie dann zu, wenn Sie den geeigneten Lizenzierungspartner gefunden haben. Dann haben Sie lange Freude an der Software.

Zusammenfassend: Geringere Kosten in der Investition in die hauseigene Software sprechen oft für eine Nutzung gebrauchter Lizenzen. Sind diese geprüft und verlässlich, dann spricht nichts dagegen, falls Sie auf aktuellste Features und laufende Updates problemlos verzichten können.

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Klein und fein: Farben als HexCode eingeben

Word, PowerPoint, Excel, … individuelle Farbangaben waren bisher grundsätzlich im RGB-Code (RotGrünBlauanteil der Farbe, Zahlen zwischen 0 und 255) einzugeben. Das ist leider nicht immer die Codierung, in der eine Marketingabteilung Vorgaben erstellt. Von dort kommen eher andere Angaben, oft sind das hexadezimale Codes.

Bisher: umrechnen.

Ab jetzt: einfach eingeben – im Auswahldialog gibt es ein neues Feld, und Office macht diese (einfache) Berechnung jetzt für uns.

Hex: #6699BB

Das ist viel bequemer 🙂

Anmerkung: wie funktioniert das?

Je zwei hexadezimale Stellen sind für R, G und B vorgesehen. Und dann wird hexadezimal gerechnet: 0=00, 1=01, … 9=09, 10=0A, 11=0B, 12=0C, 13=0D, 14=0E, 15=0F, 16=10, 17=11, … 255=FF. Daher auch „hexadezimal“, weil das Wechseln der „höheren“ Stelle nur bei jeder 16. Zahl passiert, statt wie im Dezimalsystem bei jeder zehnten. Und weil wir nun eben nur 10 Ziffern haben, borgt sich dieses System Buchstaben als Pseudoziffern aus.

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#Titelleiste #wasIstDaNeues in #PowerPoint

Herzig, das neue Icon in der Titelleiste von PowerPoint! Aber wozu ist es gut?

Wenn Sie in Ihrer Präsentation Freihandzeichnungen drin haben (weil Sie zum Beispiel während des Präsentierens was dazugekritzelt haben, oder weil Sie sich dachten, das sieht mit ein bisschen Fingergraphik dynamischer aus, …), dann können Sie diese nun mit einem Klick auf das neue Icon ausblenden, ohne sie gleich zu löschen. Ja, alle auf einmal. Und natürlich geht das Einblenden dann auf die gleiche Art.

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neue #Linienführung! Für Formen in #PowerPoint, #Word, …

Sie können nicht zeichnen? Die geraden Formen, die die Office-Programme anbieten, sehen halt sehr straight aus, ganz so, als könnten Sie nicht selbst zeichnen …

Eine neue Option in den Formkonturen schafft da Abhilfe:

Rechts sehen Sie ein herkömmliches Rechteck – und die mittleren drei habe ich auch in PowerPoint gemacht! Mit den Einstellungen unter Formkontur > Skizziert, die Sie links im Bild sehen.

Das macht die Grafik etwas unruhiger, was durchaus nett aussehen kann. Haben Sie Office 365? Dann legen Sie los!

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#VorIeseprojekt – neu in #OutIook

Wer kennt das nicht? Man will schnell noch ein E-Mail lesen, das grad vorm Schlafengehen gekommen ist, die Brille ist irgendwo, die Müdigkeit ist groß, und die Buchstaben verschwimmen einem schon vor den Augen ... Auf der START-Registerkarte gibt es zum Glück ein neues Feature: #LautVorlesen 
Laut vorlesen auf der START-Registerkarte

Ein bisschen was dürfen Sie auch konfigurieren – wobei ich derzeit nur den Microsoft Michael als Stimme auswählen kann, der durchaus annehmbar wohlklingend spricht.

Pause, vor- und zurück“spulen“, und Einstellungen

Es ist also nicht nötig, überall Lesebrillen zu deponieren. Und wenn Ihnen das Konzept „Lesebrille“ ganz fremd ist: in ein paar Jahren oder Jahrzehnten werden Sie sich gerne an diesen Tipp erinnern 🙂

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Registerkarten in #Access: Reihenfolge ändern

In #Access können Sie nun in der Registerkartenansicht die Reihenfolge der #Registerkarten mit Drag&Drop verändern:

Eine kleine, aber feine Verbesserung, finde ich!

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XVERWEIS statt SVERWEIS, WVERWEIS und INDEX VERGLEICH: Vorfreude!!!

Eine neue Funktion ist im Anrollen! Auf Englisch heißt sie XLOOKUP, auf Deutsch also vermutlich XVERWEIS … mal sehen.

Was wird sie können?

Sie will drei Sachen wissen: was wird gesucht, wo wird gesucht, und wo findet sich das Ergebnis? Die beiden letzten Parameter sind Bereiche. Das sieht dann also ungefähr so aus:

Hier wird der Text „Uisge beatha“ im Bereich G2:G14 gesucht, und der „passende“ Eintrag aus I2:I14 wird zurückgegeben – in unserem Fall der siebente, also „Killin, Schottland“.

In den nächsten Wochen wird das an die Office365-Abonnent*innen ausgerollt, und ich freue mich RIESIG drauf! Die komplizierteren Funktionen SVERWEIS, WVERWEIS und die INDEX VERGLEICH Kombination braucht man dann nur mehr in Spezialfällen zu bemühen; dafür kann der XVERWEIS in der Anfängerschulung erklärt werden. Hurra!

https://techcommunity.microsoft.com/t5/Excel-Blog/Announcing-XLOOKUP/ba-p/811376

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mehr #Transparenz – für #PowerPoint #Bilder (#newfeature)

Bisher: Ein #Bild in #PowerPoint überlagert beinhart alles, was „darunter“ liegt.

Sprechblasen „oben“, Gesichter „unten“

Im neuesten PowerPoint-Update gibt es jetzt BILDTOOLS > FORMAT > Anpassen > Transparenz:

Der Befehl im Menüband

VIEL Besser 🙂
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ihr #Passwort, bitte! #sicherheitgehtvor #neueideen

Hier entlang, bitte, wenn Sie den Facebook-Account Ihres Nachbarn hacken wollen – die zehn häufigsten Passwörter. Führend: 123456, dicht gefolgt von 12345, aber auch stefan ist beliebt … Wer hätte das gedacht?

BITTE verwenden Sie ein Passwort, das ein bisschen origineller ist. Warum? Sehen Sie hier: https://www.xkcd.com/936/ – oder glauben Sie mir, dass ich, wenn ich irgendwo hinein wollte, aber keine Ahnung hätte, wie das Passwort heißt, genau diese Zeichenfolgen ausprobieren würde – und gar nicht so selten auch damit bereits erfolgreich war. Nein, ICH mache nichts Böses, ich bekomm nur manchmal von meinen Kunden Arbeitsmappen, die der frühere Mitarbeiter passwortgeschützt hat, und die Nachfolgerin soll jetzt damit arbeiten. Aber andere haben vielleicht Schlimmeres vor.

Wie Sie sich was Lustiges ausdenken? Entweder fällt Ihnen ein brauchbarer Satz ein („Herberts Schaf träumt Mandarinen“ ist enorm sicher!), oder Sie bemühen einen Passwortgenerator, wie zum Beispiel diesen hier: https://passwordsgenerator.net/. Er generiert ein Passwort UND einen Merksatz.

Außerdem sollten Sie in jeder Situation ein anderes Passwort benutzen. Denken Sie sich dafür einen Algorithmus aus, den Sie auf Ihr Standardpasswort anwenden können. Zum Beispiel: Sie fügen an der dritten Stelle noch einen Einser ein, wenn es um A wie amazon geht, einen Zweier für B wie booking.com, … Und am Ende folgt ein Rufzeichen für alle mit gerader Buchstabenzahl (Facebook), ein Fragezeichen für die Ungeraden (Zalando). Natürlich ist MEIN Algorithmus anders – andere Position, andere „Übersetzung“.

Bleiben Sie in Sicherheit!

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#Weihnachten2018

Und wieder wurde es Weihnachten. Der Stern machte sich auf den Weg, um den Menschen zu zeigen, dass es Zeit geworden war. Zeit, sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Er schaute auf die Erde hinunter, und stellte mit großem Erstaunen fest, dass da gar nichts Friedliches und Fröhliches und Festliches zu finden war. Sicher – es glitzerte und glänzte in den Supermärkten, die Häuser blinkten nachts im Schein Tausender Lichterketten und Leuchtfiguren, in den Kaufhäusern dudelte „Last Christmas“, aber in den Menschen war es seltsam leer.

Sie sollten doch zur Ruhe kommen. Zeit miteinander verbringen. Einander Freude machen. Stattdessen: nur Hetzerei, Gezänk und verärgerte Worte.

„Christkind! Kannst du mal schauen, was da los ist, bitte? Hilf mir, wir müssen die Menschen zur Ruhe bringen.“ rief der Stern. Aber das Christkind antwortete nicht. Es zog seine Augenbrauen nach, drehte sich vorm Spiegel, schürzte die Lippen, und – Selfie! „Das poste ich gleich auf Insta.“

Irritiert wandte sich der Stern ab. Wenn das Christkind nicht helfen wollte, wie sollte es dann Weihnachten werden? Gut, da war ja auch noch der Weihnachtsmann. Hm, aber wo? Am Nordpol war gähnende Leere. Lange musste der Stern Ausschau halten, bevor er den alten Mann entdeckte – in einem Touristenclub auf den Malediven. „Weihnachtsmann, was ist los mit dir? Weihnachten kommt, du musst zum Nordpol!“ – „Zu kalt.“ brummte der Alte. „Zu langweilig. Hier steppt der Bär, ich hab All Inclusive gebucht, und kann fünf Mal am Tag essen, so viel ich will. So gefällt mir das. Und jeden Abend gibt’s eine tolle Show! Ich hab eine Weihnachts-App gemacht, das muss reichen.“

Kopfschüttelnd zog der Stern weiter. Die Rentiere vielleicht. Die mussten doch irgendwo sein. Und tatsächlich, da standen sie auch im Kreis. Beim Näherkommen hörte der Stern sie schon sprechen: „Du frisst noch Gras von der Weide? Hast du sie noch alle? Wer weiß, womit das gespritzt ist.“ – „Ich vertrage das ja auch nicht mehr, ich hab eine Pollenunverträglichkeit.“ – „Sind da auch sicher keine Raupen drin?“ – „Ich fresse nur mehr verblühte Blumen, die von selbst aufgegeben haben.“ Nein, von dieser Seite war wohl keine Hilfe zu erwarten.

Die Erzengel? Die wetteiferten neulich im Fitnessstudio, wer sich die eindrucksvolleren Muckis antrainieren konnte. Die Heiligen Drei Könige führten sowieso Krieg um ein Stückchen Wüste. Wer konnte da noch helfen?

Sein Blick fiel auf ein kleines Schaf. Es schaute ihn freundlich an, und er beschloss, dem Schaf sein Leid zu klagen. „Die Menschen sind nicht weihnachtlich. Und niemand will mir helfen – das Christkind nicht, der Weihnachtsmann nicht, die Rentiere sind mit ihrer Verdauung beschäftigt, und auch sonst ist niemand da. Wie soll denn Weihnachten stattfinden?“ jammerte er.

Das Schaf blickte interessiert. Dann blökte es: „Aber das ist doch ganz einfach.“

„Meinst du, Schaf.“ erwiderte der Stern, „einfach also. Na, du bist lustig.“

„Ja,“ sagte das Schaf, wackelte mit dem Schwänzchen und meinte: „Man muss nur wollen.“

Und dann blökte es laut, und viele andere Schafe eilten herbei, und alle begannen zu wollen, und sie wollten und wollten, und die Wolle fiel als dichter Schneefall auf die staunenden Menschen, bis sie in ihre Häuser eilten, und sie fiel weiterhin, bis der Strom ausfiel und die Türen verschlossen waren, und die Menschen Kerzen anzünden mussten, und dann begannen sie, miteinander zu reden und zu spielen und zu kuscheln, der Stern funkelte und leuchtete über dem Weiß, und dann – war Weihnachten.

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